GESCHICHTE // Freunde des Beckenberg´s // Ferienregion Oberlausitz
Der 408 m hohe Beckenberg erhielt seinen Namen mit großer Wahrscheinlichkeit durch seine geographische Lage. Fast isoliert erhebt er sich aus dem Eibauer Talbecken. Von 1759 bis 1900 wurde auf Eibaus Hausberg eine Windmühle betrieben. Die Tradition, den Berggipfel als Ausflugsziel zu besuchen, geht zurück bis zum Anfang des 19.Jahrhunderts. 1810 gründete die brauberechtigte Bürgerschaft der Stadt Zittau die Landbrauerei Eibau. Das zum Brauprozess benötigte frische Quellwasser erhielt die Brauerei durch eine hölzerne Röhrenwasserleitung vom Beckenberg. Als Gegenleistung erhielt der Müller die damals schwer zuerlangende Konzession zum Bierausschank. Die Beckenbergbaude wurde 1905 eröffnet.
Geschichte des Beckenbergs (laut Chronik):
1759 - 1900 - Betreibung einer Windmühle
12.Mai 1900 - unter "donnerähnlichen" Krachen wurde die Mühle niedergelegt
6.Juni 1904 - große Zerstörung der Wohngebäude durch ein Feuer auf dem Beckenberg
1905 - 1906 - Errichtung der Baude mit Aussichtsturm und Neuerrichtung der Scheune durch den Ziegeleibesitzer Polster
1906 - Konkurs der Familie Polster
1906 - Versteigerung durch die Bank G.E.Heydemann (12.300 Mk)
Mai 1906 - Zwangsverwaltung durch Wilhelm Sussig / Ausschank durch Hulda Werner, danach Richard Rönsch
1912 - 1918 - Erwerb der Baude durch den Oberkellner Louis aus Varnsdorf
1918 - Verkauf der Baude nebst Grundstück an Frieda und Ernst Knobloch - die Baude erhält eine massive Aufstockung der Holzveranda
1921 - Friedrich Oehme aus Neukirch übernimmt die Baude
1921 - durch baupolizeiliche Schwierigkeiten und die einsetzende Inflation muss Oehme die Baude wieder verkaufen
28.Oktober 1922 - Erwerb durch die Gemeinde Eibau - es entstehen Wohnungen im 1. OG, der erste Pächter ist Bruno Dreßler
28.Juni 1923 - Einweihung und Eröffnung des Museums in der Baude
1939 - Umzug des Museums in die ehemalige Beckenbergscheune
1937 -1945 - weiter Pächter sind Fritz Wenzel später Erich Wenzel
nach Kriegsende - ist Siegfried Böhme neuer Pächter
1950 - 1963 - das Ehepaar Hallbauer übernimmt die Geschäfte der Baude
1963 - wird die Baude zur Betriebsgaststätte der VEB Herrenmode Dresden, Werk Neugersdorf
27.Mai 1963 - wird Inge Jenke als Objektleiterin eingesetzt
1.Januar 1974 - übernahm die Gemeinde Eibau die Baude
1 Januar 1979 - bekam die VEB Vereinigte Ziegelwerke Dresden, Dachziegelwerk Langburkersdorf die Baude
Frühjahr 1984 - Schließung der Baude wegen nichterfüllten Auflagen seitens der Hygiene, Rückführung an die Gemeinde Eibau
1983 - begann die Feierabendbrigade mit der Renovierung und Modernisierung der Baude
1.März 1985 - neues Pächterpaar Knut und Ramona Philipp pachten die Baude von der Gemeinde Eibau
26.Mai 1987 - Bau einer 630m langen Trinkwasserelitung
Dezember 2000 - Schließung der Baude durch Auslaufen und das nicht Verlängern des Pachtvertrages
7. Oktober 2001 - Neueröffnung des Berggasthof Beckenbergbaude durch die Familie Meyer
2008 - Verkauf der Baude an die Familie Meyer - dies macht den Weg frei für zukunftsweisende Investitionen
die Geschichte wird weiter geschrieben...
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Beckenberg um 1700
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